Bernstein on Tour: Autobahn A20 ist für Klein Gladebrügge schwierig – ob gebaut oder noch nicht

Verlauf A20Bei einem Gespräch im Gemeindehaus in Klein Gladebrügge mit sechs Mitgliedern der Gemeindevertretung und Bürgermeister Arne Hansen ist es nicht verwunderlich, dass der Bau der Autobahn A20 das bestimmende Thema war. Nachdem die Ergebnisse der Fledermausuntersuchungen ergeben haben, dass die Südumgehung Bad Segebergs unter diesem Aspekt möglich ist, steht einer Planfeststellung derzeit nur noch die abschließende Prüfung einer weiter südlich verlaufenden Route entgegen.

Keine Gemeinde im Wahlkreis Segeberg-Ost ist so massiv durch den Autobahnbau betroffen wie Klein Gladebrügge. Dennoch bin ich der festen Überzeugung, dass dieses entscheidende Infrastrukturprojekt für unsere Region auf der geplanten Trasse gebaut werden wird. Damit würde letztlich auch für die Gemeinde eine Zeit der Unsicherheit, in der eine Weiterentwicklung des Dorfes kaum möglich ist, zu Ende gehen.

Klein Gladebrügge ist finanziell gut aufgestellt und hat u.a. mit Feuerwehr, Laienspielgruppe und vielen weiteren Vereinen eine aktive ehrenamtliche Struktur. Die Gemeinde ist teilweise mit Glasfaser erschlossen und hofft darauf, auch die übrigen Straßen bald mit Breitband versorgen zu können. Sorgen bereitet den Gemeindevertretern die Verkehrssituation auf der Segeberger Straße. Auf der Landesstraße L83 durchquert viel Verkehr den Ort, der den Dauerstau in Bad Segeberg über Herrenmühle in Richtung A21 und B432 umgehen will. Verkehrsberuhigungen und Querungshilfen wurden bislang durch das Land abgelehnt. Auch hier könnte der Bauabschnitt der A20 von Bad Segeberg bis Wittenborn Linderung schaffen, wenn der Weg über das Autobahnkreuz schneller und bequemer sein wird. Gerade während der Bauphase sollte es aber Zwischenlösungen auf der L83 geben.

Dieser Beitrag wurde unter Bernstein on Tour veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.