Bernstein on Tour: Gemeinde Mözen würde gerne stärker wachsen

MoezenSüdlich von Bad Segeberg zwischen der B432 und dem Mözener See liegt die Gemeinde Mözen mit ihren rund 430 Einwohnern.

In dem angenehmen und interessanten Gespräch, das ich mit den Gemeindevertretern Hans Voß-Nemitz und Claus Hebbel gemeinsam mit Bürgermeisterin Sabine Mexer führen durfte, ging es immer wieder um das große ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger in Mözen für ihre Gemeinde. So wären der Bau des Gemeindehauses, das Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr (und deren Dienst natürlich) sowie die Pflege der gemeindlichen Einrichtungen ohne einen Gemeindearbeiter ansonsten nicht möglich. Auch die Kinderbetreuung wird selbst organisiert. Die Feuerwehr ist mit einem neuen Fahrzeug leistungsfähig ausgerüstet.

Wie viele kleinere Gemeinden sorgt sich Mözen um seine Eigenständigkeit und setzt darauf, dass die kleinen Gemeinden auch in Zukunft erhalten bleiben und sich entwickeln können. Dazu ist der Ausbau mit einem Glasfaser-Breitbandnetz ein wichtiger Schritt. Hinderlich ist hingegen, dass die Kriterien für die Teilnahme an zahlreichen Förderprogrammen des Landes und der EU so hoch sind, dass sie für kleine Gemeinden kaum infrage kommen. Insbesondere der ländliche Wegebau ist auch in Mözen ein wichtiges Thema.

Aufgrund der Lage in der Niederung ist die Mobilfunkversorgung in der Gemeinde alles andere als gut. Ein Sendemast in der Gemeinde wurde von den Mobilfunkanbietern bislang abgelehnt.

Weitere Themen des Gespräches waren die Bildungspolitik, der Zustand und die Pflege des Mözener Sees und der Wunsch der Gemeinde, sich östlich der B432 auszudehnen, was die Landesplanung bislang ablehnt.

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