Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner in Großenaspe

Begrüßten die Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (2. von rechts): Kreislandfruauen-Vorsitzende Jutta Neuber, Großenaspes Bürgermeister Torsten Klinger, der CDU-Kreisvorsitzende Gero Storjohann MdB und Dr. Axel Bernstein MdL

Großenaspe – Die Veranstaltung der CDU mit Ilse Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gestaltete sich als ein „Agragipfel“ im Kreis Segeberg. Nach der Begrüßung durch den Bundestagsabgeordneten und CDU Kreisvorsitzenden Gero Storjohann und der halbstündige Rede der Bundesministerin nutzten die ca. 90 anwesenden Landwirte, ihre Anliegenden über eine Stunde mit der Ministerin und dem Landtagsabgeordneten Dr. Axel Bernstein zu diskutieren. Insbesondere Dietrich Pritschau, Vorsitzender vom Kreisbauernverband Segeberg und Jutta Neuber, Kreisvorsitzende vom Land-Frauenverband vertraten die Interessen ihrer  Organisationen.

Die Themen reichten von der Lebensmittelverschwendung, dem Maisanbau und den Biogasanlagen, Naturschutz und Landwirtschaft und  Kritik an den EU Verordnungen bis zu den Verpackungsaufschriften.

Die Travenorter Pankokenkapelle sorgte mit dem Bayerischen Defiliermarsch bei der Ankunft der Ministerin gleich für Heiterkeit. „Dieses Lied ist in Bayern nur dem Ministerpräsidenten vorbehalten. Ich fühle mich sehr geehrt“, bemerkte Ilse Aigner humorvoll  zum Auftakt. Mit ihrem großen Detailwissen, ihrer Geduld in der Diskussion  und ihrer sympathischen Art  hat die  CSU-Politikerin an diesem Abend viele Fans im Kreis Segeberg gewonnen.

Axel Bernstein warb für das Ziel CDU der Stärkung der Leistungsfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe durch eine  vielfältige Agrarstruktur mit leistungsstarken Familienbetrieben in Schleswig-Holstein.

„Wir stehen für eine nachhaltige Landwirtschaft mit einer verantwortungsvollen Nutzung der natürlichen Ressourcen. Durch Verarbeitung, Veredlung und Vermarktung hiesiger landwirtschaftlicher Produkte streben wir eine hohe Wert­schöpfung möglichst in unserem eigenen Bundesland an. Im Rahmen der Öffnung des Agrarmarktes in Richtung Weltmarkt unterstützen wir die schleswig-holsteinischen Landwirte. Mittelfristig und als Übergang werden die Betriebe weiter EU-Direktzahlungen benötigen, um den marktorientierten Weg zu gehen und leistungsfähig zu bleiben“, sind die klaren Aussagen des Landespolitikers Bernstein auf der Veranstaltung.

Dr. Axel Bernstein, Gero Storjohann und Ilse Aigner in der Diskussion mit Landwirten

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