Archiv der Kategorie: Innenpolitik

Dr. Axel Bernstein: Ohne das kommunikative Versagen des Innenministers wäre es zum Imageschaden für unsere Ordnungsbehörden nicht gekommen

Dr. Axel Bernstein MdL Quelle: CDU-Fraktion des Schleswig-Holsteinischen Landtags

Dr. Axel
Bernstein MdL Quelle: CDU-Fraktion des Schleswig-Holsteinischen Landtags

Der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Dr. Axel Bernstein, hat Innenminister Stefan Studt und Justizministerin Anke Spoorendonk nach der heutigen Ausschusssitzung vorgeworfen, zu Lasten ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht rechtzeitig und vor allem richtig gehandelt zu haben.

„Der Leiter der Kieler Polizeidirektion wurde zu Recht heute ausdrücklich dafür gelobt, dass er mögliche Probleme in seinem Verantwortungsbereich früh antizipiert und sich rechtzeitig um deren Lösung bemüht hat. Von dem Innenminister und der Justizministerin kann das leider niemand behaupten. Sonst wären das Kommunikationsdesaster der vergangenen Woche und der dadurch verursachte Imageschaden für die Strafverfolgungsbehörden nicht entstanden“, erklärte Bernstein heute (03. Februar 2016) in Kiel.

Der Innenpolitiker widersprach entschieden der Darstellung des Innenministers, sich von Beginn an öffentlich hinter seine Polizeikräfte gestellt zu haben. Er habe noch heute ausdrücklichen Wert darauf gelegt, erst Ende Januar von den Vorgängen erfahren zu haben.

„Studt hat sich lange hinter den Beamten versteckt. Er hat sich erst hinter sie gestellt, nachdem klar war, dass dies für ihn nicht gefährlich werden kann. Seitdem verteidigt er sie vehement gegen eine Berichterstattung, die es ohne sein Zaudern nie gegeben hätte. Studt trägt damit die Hauptverantwortung für den entstandenen Imageschaden bei der Polizei“, so Bernstein.

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Daniel Günther und Dr. Axel Bernstein: Endlich nimmt die SPD-Fraktion die Nöte der Polizei zur Kenntnis

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Daniel Günther, und der innenpolitische Sprecher Dr. Axel Bernstein haben die heutige (01. Februar 2016) Ankündigung ihres Kollegen und ihrer Kollegin von der SPD, mit der Polizei zu reden, begrüßt:

„Endlich nimmt die SPD-Fraktion die Nöte der Polizei zur Kenntnis und versucht, sich ein eigenes Bild von der Lage in den Dienststellen zu machen.
Das ist allerhöchste Zeit“, erklärte Günther in Kiel.

Jüngstes Beispiel für das Desinteresse des Innenministers an die Arbeit der Polizei betreffenden Fragen sei die Kieler Vereinbarung zum Umgang mit nicht registrierten Flüchtlingen ohne Papiere.

„Ganz Deutschland redet seit Monaten über Probleme im Umgang mit unregistrierten Flüchtlingen ohne Papiere, auch im Hinblick auf eine mögliche Strafverfolgung. Nur Schleswig-Holsteins Innenminister hat sich für diese Frage offenkundig nicht interessiert. Sonst hätte er von der Vereinbarung nicht aus der Zeitung erfahren und einmal mehr die Verantwortung nach unten abschieben müssen“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende. Das gelte im Übrigen für die Justizministerin und die Sorgen der Staatsanwaltschaften sowie der Gerichte im gleichen Maße.

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Dr. Axel Bernstein: Wir erwarten, dass umgehend zur normalen Praxis der Strafverfolgung zurück gekehrt wird

logoDer innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Axel Bernstein, hat nach der heutigen (22. Januar 2016) Sitzung des Innen- und Rechtsausschusses eine sofortige Rückkehr Schleswig-Holsteins zur gängigen Praxis der Strafverfolgung bei illegaler Einreise gefordert.

„Die Rechtsauffassung, dass die angebliche „Einladung“ der Kanzlerin die Strafbarkeit wegen illegaler Einreise und illegalem Aufenthalt bei bestimmten Gruppen bis heute ausschließt, teile ich ausdrücklich nicht. Die Entscheidung der Kanzlerin aus dem September 2015 war humanitär und situationsbezogen. Hieraus für alle Zeiten eine Rechtfertigung für die illegale Einreise und den illegalen Aufenthalt und somit auch für Schleuseraktivitäten abzuleiten, ist aus meiner Sicht abwegig“, so Bernstein.

Bemerkenswert sei wieder einmal, dass der Innenminister sich nicht als Bestandteil der Meldekette sehe, keine eigene Meinung habe und schlicht auf den Generalstaatsanwalt verwiesen habe. Politische Verantwortlichkeiten seien in dieser Landesregierung offenbar ein Fremdwort.

„Wenigstens hätte ich erwartet, dass die Landesregierung diese Verfahrenspraxis offen kommuniziert. Dann hätte man vernünftig über das Thema reden können. Immerhin hat der Landtag sich in fast jeder Tagung mit dem Thema Flüchtlinge und mit den Belastungen für Polizei, Ehrenamtler und Behörden beschäftigt. Aber wieder einmal hat man abgewartet, bis das Thema auf anderem Wege an die Öffentlichkeit kommt. Und damit sind wir mal wieder beim Thema Transparenz“, so Bernstein.

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Dr. Axel Bernstein: Wir haben ein modernes Einwanderungsrecht

logoDie Diskussion über ein Einwanderungs- oder Zuwanderungsgesetz wird bereits seit mehreren Jahren mit unterschiedlicher Intensität geführt. Dabei sind die Vorstellungen davon, was ein solches Gesetz leisten soll, unterschiedlich. Manche wollen eine grundsätzliche Reform des Einwanderungsrechts. Andere wollen ein Gesetz, dass vorhandene Regelungen in einem Gesetz zusammen führt.

Die FDP fordert ein modernes Einwanderungsrecht. Diese Forderung bedeutet im Umkehrschluss, dass unser geltenden Recht unmodern ist. Ich kann mich dieser Wertung nicht anschließen. Und ich bin damit nicht allein.

Der OECD-Migrationsexperte Thomas Liebig hat dies bereits Anfang 2015 in einem Interview mit der Zeit bestätigt. Er sagt, Deutschland habe – zumindest für Hochqualifizierte – eines der liberalsten Zuwanderungsgesetze aller OECD-Staaten. Neue Instrumente brauche man nicht, im Detail könne man aber sicher noch nachbessern.

Der Antrag der FDP enthält einige Ansätze. Mit manchen kann ich mich durchaus anfreunden, etwa der verbesserten Anerkennung von Bildungsabschlüssen oder der gezielten Sprachförderung. Bei anderen ist die FDP offensichtlich auf den bei Antragstellung rasenden Mainstream-Zug aufgesprungen. So fordert die FDP im Ergebnis ein Punktesystem für die Zuwanderung. Als Beispiel nennt sie Kanada. Auch die Kanadier haben sich allerdings von ihrem ursprünglichen Punktesystem entfernt. Inzwischen ist ein Jobangebot vor Ort das wichtigste Kriterium: Die Hälfte der maximal erreichbaren 1.200 Punkte erhält ein Bewerber, wenn er eine Stelle in Kanada vorweisen kann. Außerdem ist zu berücksichtigen, dass in Kanada manche Migranten bis zu fünf Jahre auf eine Antwort von der Einwanderungsbehörde warten müssen. Für mich ist das das Gegenteil von modern. Ich spare mir an dieser Stelle Ausführungen zu der Forderung nach einer generellen Möglichkeit der doppelten Staatsangehörigkeit. Die Meinungen hierzu sind ausgetauscht.

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Dr. Axel Bernstein: Ohne ein Zukunftskonzept für die Polizei wird der Innenminister den Personalbedarf nicht decken können

logoIn der Debatte über den Bericht zur Ausbildung bei der Landespolizei hat CDU-Innenexperte Dr. Axel Bernstein eine Erweiterung der Ausbildungskapazitäten und ein Zukunftskonzept für die Polizei gefordert:

„Die Position der CDU ist, dass wir in Zukunft mehr Personal bei der Polizei brauchen. Deshalb müssen wir die Ausbildungskapazitäten ausbauen. Bereits jetzt sind die Kapazitäten ausgeschöpft“, sagte Bernstein heute (21. Januar 2016) in Kiel.

Ohne diesen Ausbau wäre die dauerhaft notwendige Ausbildung von 400 Anwärtern nicht leistbar. „Wir brauchen aber diese 400 mindestens, um eine Entlastung der Polizistinnen und Polizisten zu erreichen“, so der CDU-Abgeordnete.

Angesichts der zunehmenden Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt müsse allerdings auch die Qualität der Ausbildungseinrichtungen dringend verbessert werden.
„Jede Bundeswehrkaserne bietet heute mehr Komfort und mehr Freizeitmöglichkeiten. Der Rückgang der Bewerberzahlen zeigt spürbar, dass die Attraktivität des Polizeiberufes in Schleswig-Holstein ausbaufähig ist“, sagte Bernstein.

In diesem Zusammenhang seien zwei weitere Entwicklungen besorgniserregend: Die Absenkungen der Voraussetzungen für die Einstellung und die hohe Zahl der Abbrecher.

„Ohne ein Zukunftskonzept für die Polizei wird der Innenminister den Personalbedarf nicht decken können“, so der CDU-Innenexperte.

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