Archiv der Kategorie: Innenpolitik

Axel Bernstein – Mobile Endgeräte bieten Vorteile für Polizei und Bürger

Dr. Axel Bernstein   18.01.2017

Der polizeipolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Axel Bernstein, hat sich heute (18. Januar 2017) für eine Ausstattung der Polizei mit mobilen Endgeräten (Tablets und Smartphones) ausgesprochen.

Dr. Axel Bernstein MdL

„Die Erfahrungen aus Niedersachsen zeigen, dass mobile Endgeräte die Arbeit der Polizei deutlich vereinfachen können und zugleich auch für mehr Bürgerfreundlichkeit sorgen. Vor allem bei der Vorgangsbearbeitung kann hier doppelte Arbeit vermieden und so die Präsenz der Polizei auf der Straße gesteigert werden. Dies muss auch ein Ansatz für unsere Landespolizei in Schleswig-Holstein sein“, erklärte Dr. Bernstein.

Der CDU-Politiker wies darauf hin, dass der Bericht der niedersächsischen Polizei im Innen- und Rechtsausschuss die Vorteile deutlich aufgezeigt habe. Hervorzuheben sei hierbei ebenfalls, dass auch innerhalb der Polizei eine hohe Akzeptanz für diese Technik bestehe.

„Wenn es in Niedersachsen möglich ist, über mobile Endgeräte etwa auf polizeiliche Datenbanken und Vorgangsbearbeitungssysteme unter höchsten Sicherheitsstandards zuzugreifen, vereinfacht dies viele Abläufe ungemein. Ich habe kein Verständnis dafür, dass die schleswig-holsteinische Landesregierung hier wieder einmal zögert und zaudert. Niedersachsen zeigt, dass der Einsatz gut funktioniert. Innenminister Studt sollte deshalb mehr als nur einen Blick auf die niedersächsische Polizei werfen.“

Bernstein kündigte an, sich im Falle eines Wahlsieges deutlich für einen Einsatz in Schleswig-Holstein einzusetzen.

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Dr. Axel Bernstein – Eine bessere Bewaffnung der Landespolizei ist längst überfällig

Dr. Axel Bernstein   12.01.2017

Dr. Axel Bernstein MdL

Dr. Axel Bernstein MdL

Der polizeipolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Axel Bernstein, erklärt zur heutigen (12. Januar 2017) Ankündigung des Ministerpräsidenten, G36C-Gewehre für die Polizei anzuschaffen:

„Die Entscheidung des Ministerpräsidenten war längst überfällig. Die CDU-Fraktion hat bereits vor einem halben Jahr gefordert, die Sicherheitsbehörden besser auszustatten. Noch im Oktober haben das die Regierungsfraktionen abgelehnt. Wären SPD, Grüne und SSW unserer Forderung gefolgt, hätte die Polizei die erforderliche Bewaffnung schon heute. Ich hoffe, dass die Grünen die Ausstattungsverbesserung nicht wieder verhindern.“

Er verwies auf die Äußerungen des Grünen Abgeordneten Burkhard Peters aus dem vergangenen Jahr. Dieser hatte eine bessere Ausstattung der Polizei mit dem Argument abgelehnt, dass er nicht annehme, dass Terroranschläge in Schleswig-Holstein verübt würden. Andere Anschlagsziele wie Hamburg lägen da näher.

„Wir sehen in der Ankündigung einen notwendigen ersten Schritt, es gibt aber noch weitere Handlungsnotwendigkeiten. Dazu gehört zum Beispiel eine verbesserte Ausstattung mit gepanzerten Fahrzeugen und die notwendige Durchführung von Fortbildungen zum Umgang mit Terrorlagen. Ich erwarte, dass die Regierungskoalition es nicht nur bei der Anschaffung von G36C-Gewehren belässt, sondern die Terrorbedrohung auch für Schleswig-Holstein ausreichend ernst nimmt.“

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Das Urteil zur Vorratsdatenspeicherung ist ein Rückschlag für die Sicherheit in Europa

Der polizeipolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Axel Bernstein, hat das heutige (21. Dezember 2016) Urteil der Europäischen Gerichtshofes zur Vorratsdatenspeicherung kritisiert.

Dr. Axel Bernstein MdL

„Gerade in einer Zeit, in der die Bedrohung durch den islamistischen Terrorismus so präsent und akut ist, bedeutet das Urteil einen Rückschlag für die Sicherheit in Europa. Eine effektive Vorratsdatenspeicherung ist ein wichtiger Bestandteil der Gefahrenabwehr und der Strafverfolgung. Die Entscheidung des EuGHs könnte die Einsatzmöglichkeiten allerdings so weit einschränken, dass die Vorratsdatenspeicherung als vielfach wirksames Mittel ausscheidet“, kommentierte der CDU-Abgeordnete das Urteil. Bernstein betonte, dass man nun sehr genau prüfen müsse, inwieweit das bestehende deutsche Recht den Vorgaben des EuGHs entspreche.

„Ich bleibe dabei, dass wir aus sicherheitspolitischen Gründen nicht auf anlasslose Mindestspeicherfristen verzichten können. Deshalb müssen die Auswirkungen des Urteils genau geprüft werden. Gegebenenfalls wird man auf europäischer Ebene nach einer Lösung suchen müssen.“

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Axel Bernstein – Land muss wieder mehr für die Verkehrserziehung tun

Land muss wieder mehr für die Verkehrserziehung tun

ab

Dr. Axel Bernstein MdL

Der polizeipolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Axel Bernstein, erklärt zur heutigen (21. November 2016) Berichterstattung im SH:Z zur erhöhten Gefährdung von Kindern im Straßenverkehr in Schleswig-Holstein:

„Die Verkehrserziehung hat in den vergangenen Jahren in Schleswig-Holstein erheblich gelitten. Auch darum ist Schleswig-Holstein im bundesweiten Vergleich mit fast 1.400 verunglückten Kindern trauriger Spitzenreiter. Wenn nicht einmal ein Prozent aller Polizistinnen und Polizisten für die Prävention im Land eingesetzt werden, dann ist das schlechte Abschneiden Schleswig-Holsteins nicht verwunderlich.“

Dr. Bernstein wies darauf hin, dass die Prävention an den Schulen und Kindergärten in der Zeit der Flüchtlingskrise von September 2015 bis April 2016 sogar weitestgehend eingestellt wurde. Ebenso drohe dem Verkehrskasper als wichtiges pädagogisches Präventionsinstrument im kommenden Jahr das Aus.

„Das Land hat eine besondere Fürsorge- und Schutzpflicht gegenüber Kindern, die sie derzeit aber nicht wahrnimmt. Die Zahlen zeigen, dass das Land wieder mehr für die Verkehrserziehung tun muss. Für die CDU ist es eine Kernaufgabe, dass die Polizei so ausgestattet wird, dass sie nicht erst dann zum Einsatz kommt, wenn es zu spät ist. Wir wollen nicht nur eine Polizei, die ermittelt, sondern auch eine Polizei, die unsere Kinder schützt, bevor es zum Unfall kommt“, betonte Dr. Bernstein.

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SPD, Grüne und SSW lassen den Innenminister im Regen stehen und schwächen das Sicherheitsgefühl der Menschen

ab-2016

Dr. Axel Bernstein, polizeipolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion

Nach der heutigen (16. November 2016) Aktuellen Stunde über Forderungen der SPD- Innenministerkonferenz sieht der polizeipolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Axel Bernstein, Innenminister Stefan Studt angesichts der Reden von Koalitionsabgeordneten als bloßgestellt an:

„Die Redner der Koalitionsfraktionen haben klar gemacht, dass Innenminister Studt für seine Forderungen keinerlei Unterstützung hat. Studt ist als Schaufensterpolitiker entlarvt. Und nicht nur das: Die Menschen in Schleswig-Holstein wissen nun, dass der Innenminister zusätzliche Maßnahmen für ihre Sicherheit als erforderlich erachtet, die von der Koalition abgelehnt werden. Was sollen sie davon halten? Damit schwächen SPD, Grüne und SSW das Sicherheitsgefühl der Menschen weiter“, erklärte Bernstein in Kiel.

Mit der Brüskierung ihres Parteifreundes machten die SPD-Landtagsabgeordneten zugleich deutlich, dass sie die Sicherung der Ein-Stimmen-Mehrheit in der Koalition mit Grünen und SSW über die Sicherheit der Menschen stellen. Denn die – seit langem auch von der CDU erhobenen – Forderungen der SPD-Innenminister seien in Expertenkreisen längst Konsens.

Viele dieser Forderungen – beispielsweise nach der Berücksichtigung des Sicherheitsgefühls der Menschen bei der Entscheidung über Präsenz und Ansprechbarkeit der Polizei in der Fläche, nach einer moderneren Bewaffnung der Polizei, nach einer Erhöhung des Strafmaßes bei Widerstandshandlungen gegen Vollstreckungsbeamte und verschärften Maßnahmen gegen Einbruchskriminalität – hätten die Koalitionsfraktionen in Form von CDU-Anträgen in den vergangenen Monaten und Jahren immer wieder abgelehnt.

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