Dr. Axel Bernstein zum Safer Internet Day: Internetkompetenz ist für die Kindererziehung von heute unverzichtbar

Der medienpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Dr. Axel Bernstein, hat anlässlich des morgen (11. Februar 2014) stattfindenden „Safer Internet Day“ die Bedeutung der Internetkompetenz von Kindern und Familien betont:

„Der „Safer Internet Day“ setzt genau die richtigen Schwerpunkte. Ich hoffe, dass er der Vermittlung von Internetkompetenz an Kinder, Eltern und Lehrer neuen Schub gibt“, erklärte Bernstein heute (10. Februar 2014) in Kiel. Der Vater von zwei Kindern stellte heraus, wie früh heute Kinder in Kontakt mit den Möglichkeiten – aber auch den unbestrittenen „Fallstricken“ – des Internet kommen.

„Die interessante und harmlos erscheinende kostenfreie Spiele-App auf dem Smart-Phone der Eltern kann ganz schnell zur Abo-Falle werden. Je früher die Kinder das lernen, desto besser. Allerdings müssen die Eltern dafür wissen, wie sie sich dagegen wehren können“, nannte Bernstein ein Beispiel. Wichtig sei, dass Eltern – und auch Lehrer – ihren Kindern in den ersten Jahren beratend beim Umgang mit Internet, Apps und Sozialen Netzwerken zur Seite stehen. Dabei könnten Sicherheitsprogramme wichtige Hilfsmittel sein.

„Auch die – und den für Eltern und Kind richtigen Umgang damit – müssen die Eltern allerdings kennen“, betonte der CDU-Netzpolitiker. Auch müssten Eltern sich bewusst sein, dass das Zeitfenster für die vertrauensvolle Beratung des Nachwuchses bei den „ersten Gehversuchen“ im Netz außerordentlich eng sei. Um so wichtiger sei es, dass die Eltern sich rechtzeitig informieren und den Umgang lernen.

„Wenn die Pubertät da ist, wird Mama und Papa der Chatbereich `nicht mehr so gerne` gezeigt. Deshalb müssen die Kinder frühzeitig in die Lage versetzt werden, sich schützen zu können. Beim Fahrradfahren sind die Eltern auch nur am Anfang dabei. Danach vertrauen sie darauf, dass ihre Kinder sich an die Verkehrsregeln halten und den Helm aufsetzen. Um so wichtiger ist es allerdings, dass die Eltern die Regeln und die Sicherheitserfordernisse vermitteln können“, so Bernstein.

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