Gesundheitskongress mit Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und Daniel Günther in Bad Segeberg

Bundesgesundheitsminister und Hermann Gröhe und Dr. Axel Bernstein MdL – Begrüßung und Impulsreferat von Daniel Günther MdL

Diskussionsrunde

Daniel Günther MdL (CDU Landesvorsitzende und Spitzenkandidat zur Landtagswahl), Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, Thomas Haeger (Bevollmächtigter des Vorstandes der AOK Norwest und AOK Landesdirektor in Kiel), Marlies Borchert (Chefin der Segeberger Kliniken), Prof. Dr. med. Gert Richardt (Chefarzt vom Herzzentrum der Segeberger Kliniken), Professor Dr. Claudia Schmidtke (leitende Oberärztin der Herzchirurgie im Herzzentrum der Segeberger Kliniken in Bad Segeberg und CDU-Bundestagsdirektkandidatin im WK 11 (Hansestadt Lübeck/Ämter (Sandesneben / Nusse und Berkenthin) und der Kreistagsabgeordnete, Kreisvorsitzende der Jungen Union und Landtagskandidat Ole-Christopher Plambeck (von links)

Bad Segeberg – Bei seinem Besuch im Herzzentrum der Segeberger Kliniken in Bad Segeberg sprach sich Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) auf einer Podiumsdiskussion im Vitalia Seehotel mit Vertretern von Ärzteschaft und Kammern für eine bessere Vernetzung der Medizin aus. Das gilt von der Allgemein- bis zur Palliativmedizin.

Einig sind sich der CDU Landesvorsitzende und Spitzenkandidat zur Landtagswahl, Daniel Günther und  der Landtagsabgeordnete und stellvertretende CDU Kreisvorsitzende Dr. Axel Bernstein über die Bedeutung der dauerhaften Sicherstellung der Versorgung im ländlichen Raum.

„Schleswig-Holstein als Land zwischen den Meeren bietet als Gesundheitsstandort einmalige Voraussetzungen. Damit das auch so bleibt, müssen wir unser Gesundheitssystem weiterentwickeln, wirkungsvoll auf den demographischen Wandel reagieren und die Chancen der Digitalisierung nutzen. Eine Landesregierung muss dabei aktiv politische Führung übernehmen und nicht nur den Status Quo verwalten“, so Günther.

Die Landesregierung schreibe mit ihrem Krankenhausplan 2017 lediglich den aktuellen Zustand der Krankenhauslandschaft fest, biete aber keine Ideen für die Herausforderungen der Zukunft. Schon heute leisteten die 112 Klinikstandorte im Land auch einen wesentlichen Beitrag zur ambulanten Versorgung, vor allem im ländlichen Raum. Keine Antworten habe die Landesregierung, wie ambulante und stationäre Versorgung sowie Geburtshilfe im ländlichen Raum dauerhaft erhalten bleiben solle.

„Als Land dürfen wir in der Gesundheitspolitik nicht immer nur nach Berlin schauen, sondern müssen selbst passgenaue Lösungen für unser Land entwickeln. Wir werden nach der Wahl nicht nur über den Gesundheitsstandort Schleswig-Holstein reden, sondern auch politische Führung übernehmen. Mit einem Landeskrankenhausgesetz werden wir die Koordinierung für eine wohnortnahe Versorgung im Land übernehmen. Dazu gehört auch ein landesweites Konzept für eine wohnortnahe Geburtshilfe und die Integration der Telemedizin in die Regelversorgung, die wir gemeinsam mit dem Bund vorantreiben werden“, so Günther.

 

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