Jost de Jager beim Landesjugendring: Wir sparen für Eure Zukunft!

Mözen/Kreis Segeberg – Der schleswig-holsteinischen CDU-Landesvorsitzende und Spitzenkandidat für die Landtagswahlen am 06. Mai 2012, Jost de Jager, hat bei einer Veranstaltung des Landesjugendrings im Mözener Haus Rothfos am 11. April 2012 den etwa 60 anwesenden Kindern und Jugendlichen die Bedeutung der Schuldenbremse für ihre eigene Zukunft verdeutlicht: „Es ist Eure Zukunft, die hier auf dem Spiel steht, und es ist letztlich Euer Geld, das hier ausgegeben wird“, stellte de Jager klar.

Bereits heute habe Schleswig-Holstein über 27 Milliarden Euro Schulden. Jeder dritte eingenommene Steuereuro werde für Zinsen ausgegeben: „Das sind Zinsen für Ausgaben der Vergangenheit“, betonte de Jager.

Selbst bei einer Umsetzung der Schuldenbremse würden die Schulden bis 2020 auf über 30 Milliarden Euro ansteigen. „Das zeigt, dass wir die Ausgaben behutsam absenken. Aber wir senken sie ab.“

Wie aus Anträgen im Landtag hervor gehe, betrage der Unterschied zwischen CDU und SPD/Grünen/SSW in der geplanten Schuldenaufnahme bis 2020 etwa 1,8 Milliarden Euro. „Das bedeutet auch, dass die anderen Parteien bis dahin 500 Millionen Euro mehr Zinsen bezahlen müssten. Dafür könnte man allen Schülern im Land drei Jahre lang ein kostenloses Mittagessen bezahlen“, so de Jager. Ab 2020 würden die zusätzlichen Schulden mit 100 Millionen Euro pro Jahr zu Buche schlagen: „Das sind 2000 Lehrerstellen“, verdeutlichte de Jager die Notwendigkeit, jetzt zu sparen.

In der Bildungspolitik setze er konsequent auf eine Bekämpfung des Unterrichtsausfalls: „Meine Tochter ist 15 Jahre alt, ich weiß, dass das unser größtes Problem an den Schulen ist.“ Die Mittel dafür wolle er verdoppeln und die Vorschriften so vereinfachen, dass ab dem ersten Tag Lehrkräfte vertreten werden. Weiterhin setze er auf Schulsozialarbeit und eine Verbesserung der Unterrichtsqualität.

„Ansonsten muss Schluss sein mit den ständigen Strukturveränderungen. An den Schulen muss in Ruhe gearbeitet werden können“, forderte de Jager. Die SPD dagegen setze erneut auf eine Zwangsumwandlung der Schulen.

Er gehe davon aus, dass die Themen Bildung, Finanzen, Energiewende und Infrastruktur über den Wahlausgang entscheiden werden, betonte der CDU-Spitzenkandidat: „Bei all diesen Themen haben wir die richtigen Antworten. Wir sind die einzigen, die sagen, wie sie dieses Land unter den Vorgaben der Schuldenbremse gestalten wollen“; so de Jager abschließend.

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