Ministerin Juliane Rumpf und Axel Bernstein gratulieren der Gemeinde Kükels

Forstministerin Juliane Rumpf und der Landtagsabgeordnete Dr. Axel Bernstein beim Internationalen Tag des Waldes 2012: „Der Wald der Gemeinde Kükels ist auf einem hervorragenden Weg“

Forstministerin Dr. Juliane Rumpf und der Landtagsabgeordnete Dr. Axel Bernstein gratulieren Kükels Bürgermeister Holger Möller (links) zur Auszeichnung für die vorbildliche nachhaltige Waldbewirtschaftung.

Kükels –  Die Gemeinde Kükels wurde am Internationalen Tag des Waldes durch die SDW für ihren Gemeindewald ausgezeichnet. Die Festrede hielt Dr. Juliane Rump, Ministerin für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume. Sie wurde  vom Landtagsabgeordneten  Dr. Axel Bernstein begleitet.

Bei einem Rundgang überzeugte Forstministerin Rumpf sich davon, welche großen Leistungen für einen Umbau zu naturnahen, stabilen Wäldern die Gemeinde bereits erbracht habe. Sie hob dabei auch die Mitgliedschaft der Gemeinde in der Forstbetriebsgemeinschaft Segeberg sowie das klare Bekenntnis zu einer unabhängigen Zertifizierung hervor. Frau Rumpf gratulierte der Gemeinde hierzu. „Ich wünsche mir und Ihnen, dass es der Gemeinde Kükels auch in Zukunft möglich sein wird, sich so stark für ihren Wald zu engagieren und ihn so vorbildlich weiterzuentwickeln, wie sie es begonnen hat.“

Forstministerin Rumpf betonte zudem die besondere Bedeutung des Waldes für den Klimaschutz und verwies auf die „Kohlenstoffstudie Forst und Holz Schleswig-Holstein“ der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt, der Schleswig-Holstein 2011beigetreten ist: „Die Versuchsanstalt schätzt, dass bei einer naturnahen Waldbewirtschaftung, wie wir sie in Schleswig-Holstein anstreben, bis 2037 ein Gesamtkohlenstoffvorrat von mehr als 120 Tonnen Kohlenstoff je Hektar in unseren Wäldern erreicht werden kann. Hochgerechnet auf die Waldfläche Schleswig-Holsteins entspricht das 20 Millionen Tonnen Kohlenstoff bzw. 73 Millionen Tonnen Kohlendioxid“, sagte sie. Aber nicht nur im Wald selbst, auch in aus dem Wald gewonnenen Holzprodukten werde Kohlenstoff gespeichert, und dies geschehe in der Regel langfristig. Auch Substitutionseffekte, zum Beispiel umweltfreundliches Holz statt energieaufwändiger anderer Baustoffe, steigerten die Kohlenstoffspeicherung weiter. Juliane Rumpf: „Der schleswig-holsteinische Wald und das in ihm produzierte Holz leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Kohlenstoffspeicherung und damit zum Klimaschutz.“

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