Staatssekretär Jens Spahn im Forschungszentrum Borstel

Betrachten „Explain TB“ (App für mobile Tuberkuloseaufklärung) auf dem Smartphone: (vlnr.) Gero Storjohann MdB, Zentrumsdirektor Prof. Dr. Stefan Ehlers, Staatssekretär Jens Spahn MdB, Dr. Axel Bernstein MdL und Dr. Christian Herzmann von der medizinischen Klinik Borstel.

Aufmerksame Zuhörer: Staatssekretär Jens Spahn MdB (links) und Dr. Axel Bernstein MdL

Sülfeld/Borstel – Jens Spahn, der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann und der Landtagsabgeordnete Dr. Axel Bernstein wurden am Forschungszentrum Borstel – Leibniz-Zentrum für Medizin und Biowissenschaften – vom Zentrumsdirektor Prof. Dr. Stefan Ehlers über die aktuellen Forschungsschwerpunkte, die weitere Entwicklung und die Verwendung der Fördermittel informiert. Am Forschungszentrum Borstel und der Medizinischen Klinik arbeiten mehr als 550 Beschäftigte. 350 Mitarbeiter sind mit der Forschung an chronisch-entzündlichen Lungenerkrankungen beschäftigt. .

Eine Investition von 40 Millionen Euro für das neue Laborgebäude mit Hilfe von Bundes- und Landeszuschüssen steht aktuell für einen der größten Arbeitgeber im Kreis Segeberg an. 2020 soll ein neues 11-Millionen-Gebäude für die Tuberkuloseforschung fertiggestellt werden. Eine großartige Entwicklung für die Einrichtung, die nach dem Krieg im Herrenhaus mit der Bekämpfung der damals noch in Deutschland weit verbreiteten Tuberkulose startete. Jens Spahn sagte zu, sich in Berlin auch für die künftige Förderung einzusetzen.

Dr. Christian Herzmann präsentierte den Politikern eine in Borstel entwickelte App die für von Tuberkulose Betroffenen, Angehörigen und Behandelnden wertvolle Hinweise in verschiedenen Sprachen gibt, beispielsweise durch die Nutzung von QR-Codes. Mit einer Weiterentwicklung der App ließen sich auch verschlüsselte Patientendaten grenzübergreifend an behandelnde Ärzte übermitteln. Das Smartphone kann so einen wertvollen Beitrag zur Behandlung der Tuberkulose leisten. „Diese technische Möglichkeit schafft Wissen überall auf der Welt und Wissen schafft Gesundheit,“ so Christian Herzmann. Auch für diese neue Entwicklung will sich Jens Spahn über mögliche Förderungen, Vernetzungen und Kooperationsmöglichkeiten informieren. Der Staatssekretär war besonders interessiert, weil er selbst in der Gesundheitspolitik tätig war und mit seinem aktuellen Buch „App vom Arzt – Bessere Gesundheit durch digitale Medizin“ in diesem Bereich zuhause ist.

Die 3 Politiker zeigten sich beeindruckt vom Forschungszentrum in Borstel, dessen Wert im wissenschaftlichen Bereich unbestritten, dessen Bekanntheitsgrad in der Region aber noch ausbaufähig ist. Das Zentrum ist ein Leuchtturm auf dem Lande das international vernetzt ist, wie man es vergleichsweise nur in Instituten in  London, Paris und USA findet.

Dieser Beitrag wurde unter Bernstein on Tour veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.